Das Fest von ‚San Giuseppe‘ und seine Tafelrunden
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18 März 2015 - 0:00


Festa San Giuseppe e Tavolate 2

Nach Mitte März gibt es in Leonforte vom Nachmittag des 18. die ganze Nacht lang nur eines: „giranu l’artara“. Dies bedeutet, dass man die mit typisch hergestelltem Brot, Frühgemüse der Saison und Süßwaren festlich hergerichteten Votivtafelrunden besucht. Den Besuchern werden sogenannte „carduna“, „sfingi“, Wein, Bohnen und „pupidda“ angeboten und es werden „raziuneddi“ vorgetragen: Das sind Gebete im Dialekt, die das Leben von Jesus erzählen.
Die Tischrunden waren erfunden worden, um Arme und Bedürftige zu unterstützen. Nachdem heute diese Funktion nicht mehr besteht, sind sie eine Möglichkeit zum Teilen, Aufnehmen und Austausch sowohl zwischen den Bewohnern Leonfortes als auch mit Fremden. Hier handelt es sich um einen Augenblick kollektiver Arbeit: Das Viertel, in dem die Familie wohnt, die der Aufgabe nachkommt, mobilisiert sich, um beim Aufbau des Altars zu helfen, so dass jegliche Spannung, die in der Nachbarschaft aufgekommen sein konnte, einfach begraben wird.
Aus sakraler Sicht wird der Heilige von Tausenden von Gläubigen auf einer Prozession begleitet: Einige laufen barfuß, sehr viele, die ein Gelübde gemacht haben, mit großen Votivkerzen in der Hand.

 

  Click to listen highlighted text! Nach Mitte März gibt es in Leonforte vom Nachmittag des 18. die ganze Nacht lang nur eines: „giranu l’artara“. Dies bedeutet, dass man die mit typisch hergestelltem Brot, Frühgemüse der Saison und Süßwaren festlich hergerichteten Votivtafelrunden besucht. Den Besuchern werden sogenannte „carduna“, „sfingi“, Wein, Bohnen und „pupidda“ angeboten und es werden „raziuneddi“ vorgetragen: Das sind Gebete im Dialekt, die das Leben von Jesus erzählen. Die Tischrunden waren erfunden worden, um Arme und Bedürftige zu unterstützen. Nachdem heute diese Funktion nicht mehr besteht, sind sie eine Möglichkeit zum Teilen, Aufnehmen und Austausch sowohl zwischen den Bewohnern Leonfortes als auch mit Fremden. Hier handelt es sich um einen Augenblick kollektiver Arbeit: Das Viertel, in dem die Familie wohnt, die der Aufgabe nachkommt, mobilisiert sich, um beim Aufbau des Altars zu helfen, so dass jegliche Spannung, die in der Nachbarschaft aufgekommen sein konnte, einfach begraben wird. Aus sakraler Sicht wird der Heilige von Tausenden von Gläubigen auf einer Prozession begleitet: Einige laufen barfuß, sehr viele, die ein Gelübde gemacht haben, mit großen Votivkerzen in der Hand.  

 

 


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