Die für die Madonna von Conadomini mit Blumen geschmückte Treppe
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15 Mai 2019 - 0:00


La scala infiorata diurno 4 - Enzo Piluso in Archivio Fotografico Musei Civici L. Sturzo Caltagirone

Gemeinsam mit der berühmten beleuchteten Treppe im Juli und August, bietet die Treppe von ‚Santa Maria del Monte‘ von Mitte Mai bis Mitte Juni ein ebenso suggestives Schauspiel: “Die mit Blumen geschmückte Treppe”, eine Huldigung an die Madonna von Conadomini, die ebenfalls Schutzheilige der Stadt Caltagirone ist.
Tausende von Gefäßen mit Pflanzen und Blumen der verschiedensten Farben bilden auf den 142 Stufen der berühmten Treppe ein einzigartiges, großartiges Design.
Die ‚Madonna di Conadomini‘ ist ein Heiligenbild der Jungfrau Maria, die auf einem Tafelbild guter, vielleicht auch byzantinischer Schule dargestellt wird. Das von der Adelsfamilie Campochiaro im Jahr 1225 nach Caltagirone gebrachte Bild wurde gegen Ende des 16. Jahrhunderts der Mutterkirche der ‚Assunta‘ gestiftet. Die Madonna, die sitzend mit dem Kind Jesus im Arm dargestellt wird und in einen Mantel mit Sternen gehüllt ist, wurde immer dann anstelle von Christus, dem Kreuzesträger, in der Mitte eines Flügelaltars ausgestellt, der mit “cona” (daher die Benennung ‚Cona Domini‘) bezeichnet wird, wenn schwerwiegende Unglücke, Trockenheit, Pest und Hungersnöte die Stadtgemeinde bedrohten.
Neben der “Mit Blumen geschmückten Treppe” verdient unter den zahlreichen Veranstaltungen zu ihren Ehren die bekannte, sogenannte “Rusedda” eine Erwähnung: Hier handelt es sich um einen Umzug mit Wägen, Traktoren und Lastwägen, die mit der “rusedda”, Zistrose, geschmückt sind, die im Wald von ‚Santo Pietro‘ gesammelt werden, der einst den sogenannten “stovigliai” (Keramikern) diente, um ihre Öfen zu befeuern. Der farbige Umzug wird von einem Banner (triunfu) mit dem Heiligenbild der ‚Conadomini‘ eröffnet und zeichnet sich durch den Klang der “brogne” (großer Muscheln) aus, die zu Blasinstrumenten umgeformt wurden. In der Vergangenheit wurden die “rusedda” an die Keramiker-Werkstätten verkauft und die Einnahmen an die Kirche abgeführt. Noch heute tragen die gläubigen Bauern traditionelle, farbenfrohe Kostüme und bringen auf den prächtig geschmückten Karren (damals auf Mulis), Geschenke der Natur zur der Madonna gewidmeten Kirche, die seit Jahrhunderten die wichtigste Schutzheilige der Stadt ist.

 

 

  Click to listen highlighted text! Gemeinsam mit der berühmten beleuchteten Treppe im Juli und August, bietet die Treppe von ‚Santa Maria del Monte‘ von Mitte Mai bis Mitte Juni ein ebenso suggestives Schauspiel: “Die mit Blumen geschmückte Treppe”, eine Huldigung an die Madonna von Conadomini, die ebenfalls Schutzheilige der Stadt Caltagirone ist. Tausende von Gefäßen mit Pflanzen und Blumen der verschiedensten Farben bilden auf den 142 Stufen der berühmten Treppe ein einzigartiges, großartiges Design. Die ‚Madonna di Conadomini‘ ist ein Heiligenbild der Jungfrau Maria, die auf einem Tafelbild guter, vielleicht auch byzantinischer Schule dargestellt wird. Das von der Adelsfamilie Campochiaro im Jahr 1225 nach Caltagirone gebrachte Bild wurde gegen Ende des 16. Jahrhunderts der Mutterkirche der ‚Assunta‘ gestiftet. Die Madonna, die sitzend mit dem Kind Jesus im Arm dargestellt wird und in einen Mantel mit Sternen gehüllt ist, wurde immer dann anstelle von Christus, dem Kreuzesträger, in der Mitte eines Flügelaltars ausgestellt, der mit “cona” (daher die Benennung ‚Cona Domini‘) bezeichnet wird, wenn schwerwiegende Unglücke, Trockenheit, Pest und Hungersnöte die Stadtgemeinde bedrohten. Neben der “Mit Blumen geschmückten Treppe” verdient unter den zahlreichen Veranstaltungen zu ihren Ehren die bekannte, sogenannte “Rusedda” eine Erwähnung: Hier handelt es sich um einen Umzug mit Wägen, Traktoren und Lastwägen, die mit der “rusedda”, Zistrose, geschmückt sind, die im Wald von ‚Santo Pietro‘ gesammelt werden, der einst den sogenannten “stovigliai” (Keramikern) diente, um ihre Öfen zu befeuern. Der farbige Umzug wird von einem Banner (triunfu) mit dem Heiligenbild der ‚Conadomini‘ eröffnet und zeichnet sich durch den Klang der “brogne” (großer Muscheln) aus, die zu Blasinstrumenten umgeformt wurden. In der Vergangenheit wurden die “rusedda” an die Keramiker-Werkstätten verkauft und die Einnahmen an die Kirche abgeführt. Noch heute tragen die gläubigen Bauern traditionelle, farbenfrohe Kostüme und bringen auf den prächtig geschmückten Karren (damals auf Mulis), Geschenke der Natur zur der Madonna gewidmeten Kirche, die seit Jahrhunderten die wichtigste Schutzheilige der Stadt ist.    

 

 


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