‚San Lorenzo‘ und “Battment”
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10 August 2019 - 0:00


Chiesa di San Lorenzo 3 - Fine Art Produzioni

Während des Sommers ist das Fest von ‚San Lorenzo‘, dem Schutzpatron von Aidone, im August ein sehr willkommener Augenblick im Ort. Die Tradition der Anbetung des Heiligen geht auf das 16. Jahrhundert zurück. Nach der Legende war er es, der eine Ladung von Waren ausgemacht hatte, die mit der Pest infiziert waren, worauf er sie anzündete und den Ort rettete.
Es scheint, dass das sogenannte ‚Battimento‘ alle zehn Jahre bis zum späten 19. Jahrhundert angeboten wurde, wo es abgeschafft wurde. Im Jahr 2005 wurde dieses Schauspiel dann wieder eingeführt. Folglich circa tausend Jahre Darstellung eines interessanten und kuriosen Ereignisses in Theaterform. Nicht ein Kampf oder ein militärisches Aufeinandertreffen: Man erzählt, dass die Darstellung sich auf ein Turnier bezieht, das Wilhelm, der Eroberer wünschte, um die Herrscher- und Verfolgungsbeziehungen der normannischen Gemeinschaft zum Schaden der Moslems zu “befrieden”. Wilhelm wollte schon eine Schlacht, ja sogar die Endschlacht darstellen, die ganz in der Nähe von Aidone (beim sogenannten „Passo dei Giudei“) die endgültige Niederlage der Moslems in jenem Gebiet dekretierte. Die heutige Darstellung erzählt tatsächlich von zwei Kulturen, die sich treffen, miteinander messen und gemeinsam den Umzügen der ‚Madonna delle Grazie‘ und von ‚San Lorenzo‘ folgen. Die Gräfin Adelasia, eine sehr geschätzte Persönlichkeit, empfängt die Darsteller anderer mittelalterlicher Feste Siziliens.

 

  Click to listen highlighted text! Während des Sommers ist das Fest von ‚San Lorenzo‘, dem Schutzpatron von Aidone, im August ein sehr willkommener Augenblick im Ort. Die Tradition der Anbetung des Heiligen geht auf das 16. Jahrhundert zurück. Nach der Legende war er es, der eine Ladung von Waren ausgemacht hatte, die mit der Pest infiziert waren, worauf er sie anzündete und den Ort rettete. Es scheint, dass das sogenannte ‚Battimento‘ alle zehn Jahre bis zum späten 19. Jahrhundert angeboten wurde, wo es abgeschafft wurde. Im Jahr 2005 wurde dieses Schauspiel dann wieder eingeführt. Folglich circa tausend Jahre Darstellung eines interessanten und kuriosen Ereignisses in Theaterform. Nicht ein Kampf oder ein militärisches Aufeinandertreffen: Man erzählt, dass die Darstellung sich auf ein Turnier bezieht, das Wilhelm, der Eroberer wünschte, um die Herrscher- und Verfolgungsbeziehungen der normannischen Gemeinschaft zum Schaden der Moslems zu “befrieden”. Wilhelm wollte schon eine Schlacht, ja sogar die Endschlacht darstellen, die ganz in der Nähe von Aidone (beim sogenannten „Passo dei Giudei“) die endgültige Niederlage der Moslems in jenem Gebiet dekretierte. Die heutige Darstellung erzählt tatsächlich von zwei Kulturen, die sich treffen, miteinander messen und gemeinsam den Umzügen der ‚Madonna delle Grazie‘ und von ‚San Lorenzo‘ folgen. Die Gräfin Adelasia, eine sehr geschätzte Persönlichkeit, empfängt die Darsteller anderer mittelalterlicher Feste Siziliens.  

 


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