Kunst und Archäologie
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Sizilien, das während des gesamten modernen Zeitalters Ziel gelehrter Reisender der Grand Tour war, wurde schon immer als ein Freilichtmuseum antiker Zivilisationen angesehen, das nicht nur zur Würdigung von griechischen und römischen Manufakten und Baukomplexen nützlich war. Vielmehr konnte man auch deren Lebensmodelle studieren und verstehen. Taormina, Syrakus, Agrigent, Segesta und Selinunte waren Pflichtetappen für diejenigen, die auf der Insel das andere Ufer jener antiken Völker suchten. Im letzten Jahrhundert wurde unser Wissensdurst durch die moderne Archäologiewissenschaft und immer leistungsfähigere Ausgrabungen mit neuen Funden, neuen Städten und neuen Landschaften zufriedengestellt. Das Landesinnere von Sizilien hat in diesem Sinne viel zu bieten: Das Touristengebiet “Dea di Morgantina” ist ein Mosaik, das sich aus erstaunlicher und schulender Archäolgie, antiker und moderner Kunst, mittelalterlicher und jüngerer Architektur zusammensetzt. Sicher ragt hierbei die ‚Villa Romana del Casale‘ in Piazza Armerina mit ihren Mosaiken hervor, die antike Schönheiten in fabulöser Badekleidung zeigen. (Allerdings entdeckt man bei genauerem Hinsehen neue Wahrheiten über diese “Bikinis”…). Schließlich erhielt diese Villa auch die Anerkennung der UNESCO. Morgantina, die Stadt, die die antiken Gesellschaften wie wenige andere archäologische Stätten erzählt, spielt jedoch eine grundlegende Rolle in diesem Kultur-Patchwork. So wie das Archäologiemuseum von Aidone mit der wiedergefundenen Dea, der majestätischen Göttin, die große Feinheit des Handwerks und die Kulte der Gemeinschaft erzählt. Wie die Archäologie von Centuripe, die in den Ort und den handwerklichen Geschmack seiner Handwerker von heute eindringt; oder die Festungen von Enna; und dann Monte San Mauro von Caltagirone mit seinen Zentren der Urbevölkerung, die hier vor den Griechen siedelten. Und mit der Archäolgie verbindet sich die mittelalterliche Architektur der Burgen (Enna, Piazza Armerina, Aidone), der Türme, Gutshöfe und Stadtgrundstücke, die das Jahrtausend überdauerten, das uns von jenen Zeiten trennt. Und in den oft wegen Erdbeben und Kriegen wieder erbauten Kirchen finden wir das künstlerische Erbe von Malern und Bildhauern, wie Filippo Paladini, Mattia Preti, Pietro Novelli, Pietro Ruzzolone, Simone de Wobreck, Francesco und Olivio Sozzi, Paolo Vetri, Filippo Liardo, Guglielmo Borremans, Fra‘ Umile da Petralia, il Gagini. Bis zum Freilicht-Schauspiel der Treppe von Santa Maria del Monte von Caltagirone und zum Jugendstil, der den Spätbarock von Catania begleitet. Diese gesamte mehr tausendjährige Künstlertradition wird von den Museen des Gebiets erzählt: Den Archäologiemuseen von Centuripe, Aidone, Enna und Piazza Armerina bis zu den Keramik- und Krippenmuseen von Caltagirone und vielen, weiteren ethno-anthropologischen Museen.

 

 

  Click to listen highlighted text! Sizilien, das während des gesamten modernen Zeitalters Ziel gelehrter Reisender der Grand Tour war, wurde schon immer als ein Freilichtmuseum antiker Zivilisationen angesehen, das nicht nur zur Würdigung von griechischen und römischen Manufakten und Baukomplexen nützlich war. Vielmehr konnte man auch deren Lebensmodelle studieren und verstehen. Taormina, Syrakus, Agrigent, Segesta und Selinunte waren Pflichtetappen für diejenigen, die auf der Insel das andere Ufer jener antiken Völker suchten. Im letzten Jahrhundert wurde unser Wissensdurst durch die moderne Archäologiewissenschaft und immer leistungsfähigere Ausgrabungen mit neuen Funden, neuen Städten und neuen Landschaften zufriedengestellt. Das Landesinnere von Sizilien hat in diesem Sinne viel zu bieten: Das Touristengebiet “Dea di Morgantina” ist ein Mosaik, das sich aus erstaunlicher und schulender Archäolgie, antiker und moderner Kunst, mittelalterlicher und jüngerer Architektur zusammensetzt. Sicher ragt hierbei die ‚Villa Romana del Casale‘ in Piazza Armerina mit ihren Mosaiken hervor, die antike Schönheiten in fabulöser Badekleidung zeigen. (Allerdings entdeckt man bei genauerem Hinsehen neue Wahrheiten über diese “Bikinis”…). Schließlich erhielt diese Villa auch die Anerkennung der UNESCO. Morgantina, die Stadt, die die antiken Gesellschaften wie wenige andere archäologische Stätten erzählt, spielt jedoch eine grundlegende Rolle in diesem Kultur-Patchwork. So wie das Archäologiemuseum von Aidone mit der wiedergefundenen Dea, der majestätischen Göttin, die große Feinheit des Handwerks und die Kulte der Gemeinschaft erzählt. Wie die Archäologie von Centuripe, die in den Ort und den handwerklichen Geschmack seiner Handwerker von heute eindringt; oder die Festungen von Enna; und dann Monte San Mauro von Caltagirone mit seinen Zentren der Urbevölkerung, die hier vor den Griechen siedelten. Und mit der Archäolgie verbindet sich die mittelalterliche Architektur der Burgen (Enna, Piazza Armerina, Aidone), der Türme, Gutshöfe und Stadtgrundstücke, die das Jahrtausend überdauerten, das uns von jenen Zeiten trennt. Und in den oft wegen Erdbeben und Kriegen wieder erbauten Kirchen finden wir das künstlerische Erbe von Malern und Bildhauern, wie Filippo Paladini, Mattia Preti, Pietro Novelli, Pietro Ruzzolone, Simone de Wobreck, Francesco und Olivio Sozzi, Paolo Vetri, Filippo Liardo, Guglielmo Borremans, Fra‘ Umile da Petralia, il Gagini. Bis zum Freilicht-Schauspiel der Treppe von Santa Maria del Monte von Caltagirone und zum Jugendstil, der den Spätbarock von Catania begleitet. Diese gesamte mehr tausendjährige Künstlertradition wird von den Museen des Gebiets erzählt: Den Archäologiemuseen von Centuripe, Aidone, Enna und Piazza Armerina bis zu den Keramik- und Krippenmuseen von Caltagirone und vielen, weiteren ethno-anthropologischen Museen.    


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