Caltagirone
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Das als “Stadt der Keramik” bekannte Caltagirone, das in einem Gebiet über den zwei Ebenen von Catania und Gela in dominierender Position zwischen den Monti Erei und Monti Iblei liegt, war mehr als zwei Jahrtausende lang eine bei Byzantinern, Arabern, Genovesen und Normannen beliebte Hochburg.
Der antike Ursprung des Orts wird durch Münz- und Kunstfunde bezeugt, die ihn als einen der wichtigsten sikanischen und sikulischen Zentren ausmachen. Monumente, die diese entfernte Vergangenheit bezeugen, sind die prähistorischen Nekropolen von Rocca, Montagna, Salvatorello und Pille, sowie die Wohnsiedlungen von San Mauro, Altobrando, Piano Casazze und andere mehr. Seltene Fundstücke bestätigen die Herrschaft von Römern, Byzaninern und Sarazenen, von der die Stadt im Jahr 1030 vorübergehend durch den Eingriff der Genovesen befreit wurde.
Nach der erneuten Machtübernahme der Moslems, wurde Caltagirone von Roger I. von Sizilien (der auch als der Große Graf Roger, der Normanne, bekannt ist) am Morgen des 25. Juli 1090 erobert, dem Tag, an dem die katholische Kirche das Martyrium des Heiligen Jakobus, des Älteren, begeht. Der Graf schrieb seinen Sieg eben dem übernatürlichen Eingriff von Letzterem zu, so dass ihn Caltagirone anstelle des Heiligen Nikolaus von Myra als Schutzheiligen wählte.
Nach den Normannen wechselten sich die Herrschaft der Schwaben und des Hauses Anjou miteinander ab, die dann infolge der Sizilianischen Vesper von der Insel vertrieben wurden.
Im Jahr 1542 zerstörte ein Erdbeben einen Großteil der Stadt, während dann das Beben vom 11. Januar 1693 verheerende Schäden am Ort verursachte, weil historische Gebäude, Kirchen und Kunstwerke dem Erdboden gleich gemacht wurden. Der folgende Wiederaufbau krempelte die Anlage aus der späten Renaissance nicht um. Sie wird durch das crux viarum gebildet, das vertikal durch die Treppe von ‚Santa Maria del Monte‘ und den ‚Corso‘, sowie horizontal durch die Straßen ‚Via San Giorgio‘ und ‚Via San Giacomo‘ entsteht. Das gekonnte Spiel aus Perspektiven und Blickwinkeln wurde von den Architekten des Wiederaufbaus verwendet, um die aktuelle Stadtgestaltung zu schaffen, das der Altstadt von Caltagirone im Jahr 2002 das Weltkulturerbe der UNESCO einbrachte.
Die Geschichte des Orts ist eng mit der Entwicklung der Keramikkunst verbunden. Ihre Ursprünge reichen bis zur Urzeit zurück und ihre Entwicklung erlebte alle Herrschaften und Kulturen, die sich hier im Laufe der Jahrhunderte abgewechselt haben. Die zahlreichen Tongruben und Wälder für das Holz, das für die Öfen notwendig war, förderte das Wachstum des Orts.
Im 20. Jahrhundert wurde dekorative Terracotta entschieden in der Architektur eingesetzt, wie Monumentalfriedhof, Villen, Paläste und Wohnungen Caltagirones im Vergleich zum Rest von Sizilien bezeugen. Noch heute stellen Keramik-Kunsthandwerkstätten, Terracotta und Figuren der lokalen Tradition her, wobei sie diese Kunst wieder aufnehmen, umformen und erneuern.
Seit Dezember 2003 zeichnet die Marke ‚Decop‘ (für: ‚Denominazione comunale di provenienza‘, d. h. ‚Komunale Herkunftsbenennung‘) die Majolika von Caltagirone aus. Dies ist die einzige Realität dieser Art, die das Handwerk in Mittel- und Süditalien darstellt.

 

 

  Click to listen highlighted text! Das als “Stadt der Keramik” bekannte Caltagirone, das in einem Gebiet über den zwei Ebenen von Catania und Gela in dominierender Position zwischen den Monti Erei und Monti Iblei liegt, war mehr als zwei Jahrtausende lang eine bei Byzantinern, Arabern, Genovesen und Normannen beliebte Hochburg. Der antike Ursprung des Orts wird durch Münz- und Kunstfunde bezeugt, die ihn als einen der wichtigsten sikanischen und sikulischen Zentren ausmachen. Monumente, die diese entfernte Vergangenheit bezeugen, sind die prähistorischen Nekropolen von Rocca, Montagna, Salvatorello und Pille, sowie die Wohnsiedlungen von San Mauro, Altobrando, Piano Casazze und andere mehr. Seltene Fundstücke bestätigen die Herrschaft von Römern, Byzaninern und Sarazenen, von der die Stadt im Jahr 1030 vorübergehend durch den Eingriff der Genovesen befreit wurde. Nach der erneuten Machtübernahme der Moslems, wurde Caltagirone von Roger I. von Sizilien (der auch als der Große Graf Roger, der Normanne, bekannt ist) am Morgen des 25. Juli 1090 erobert, dem Tag, an dem die katholische Kirche das Martyrium des Heiligen Jakobus, des Älteren, begeht. Der Graf schrieb seinen Sieg eben dem übernatürlichen Eingriff von Letzterem zu, so dass ihn Caltagirone anstelle des Heiligen Nikolaus von Myra als Schutzheiligen wählte. Nach den Normannen wechselten sich die Herrschaft der Schwaben und des Hauses Anjou miteinander ab, die dann infolge der Sizilianischen Vesper von der Insel vertrieben wurden. Im Jahr 1542 zerstörte ein Erdbeben einen Großteil der Stadt, während dann das Beben vom 11. Januar 1693 verheerende Schäden am Ort verursachte, weil historische Gebäude, Kirchen und Kunstwerke dem Erdboden gleich gemacht wurden. Der folgende Wiederaufbau krempelte die Anlage aus der späten Renaissance nicht um. Sie wird durch das crux viarum gebildet, das vertikal durch die Treppe von ‚Santa Maria del Monte‘ und den ‚Corso‘, sowie horizontal durch die Straßen ‚Via San Giorgio‘ und ‚Via San Giacomo‘ entsteht. Das gekonnte Spiel aus Perspektiven und Blickwinkeln wurde von den Architekten des Wiederaufbaus verwendet, um die aktuelle Stadtgestaltung zu schaffen, das der Altstadt von Caltagirone im Jahr 2002 das Weltkulturerbe der UNESCO einbrachte. Die Geschichte des Orts ist eng mit der Entwicklung der Keramikkunst verbunden. Ihre Ursprünge reichen bis zur Urzeit zurück und ihre Entwicklung erlebte alle Herrschaften und Kulturen, die sich hier im Laufe der Jahrhunderte abgewechselt haben. Die zahlreichen Tongruben und Wälder für das Holz, das für die Öfen notwendig war, förderte das Wachstum des Orts. Im 20. Jahrhundert wurde dekorative Terracotta entschieden in der Architektur eingesetzt, wie Monumentalfriedhof, Villen, Paläste und Wohnungen Caltagirones im Vergleich zum Rest von Sizilien bezeugen. Noch heute stellen Keramik-Kunsthandwerkstätten, Terracotta und Figuren der lokalen Tradition her, wobei sie diese Kunst wieder aufnehmen, umformen und erneuern. Seit Dezember 2003 zeichnet die Marke ‚Decop‘ (für: ‚Denominazione comunale di provenienza‘, d. h. ‚Komunale Herkunftsbenennung‘) die Majolika von Caltagirone aus. Dies ist die einzige Realität dieser Art, die das Handwerk in Mittel- und Süditalien darstellt.    

 

 


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