Centuripe
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Castello di Corradino 2 - Fine Art Produzioni

Wenn man Centuripe von oben betrachtet, erscheint der Ort wie der Körper eines Menschen, der mit ausgebreiteten Armen und Beinen auf einer grünen Anhöhe liegt. Dabei zeigt das Städtchen in seinen Straßen und an seinen Aussichtspunkten sein bestes Gesicht. In seiner geschützten Hügellage auf circa 730 Metern bietet Centuripe ein einzigartiges Panorama über die umliegenden Flusstäler (Täler des Simeto, des Salso und des Dittaino), auf die Ebene von Catania und auf die erhabene Form des Ätna. Dies brachte der Kleinstadt sogar den Ausspruch Garibaldis als “Balkon Siziliens” ein.
Neben einem einzigartigen Ausblick auf die Landschaft des sizilianischen Landesinneren weist Centuripe zahlreiche archäologische Reste auf, die Zeichen für eine lange Geschichte sind, die sich durch zahlreiche Herrschaften auszeichnet.
Die Überreste von Gräbern aus der Bronzezeit sagen uns, dass die Ursprünge von Centuripe vor mehr als 4000 Jahren gelegt wurden, als Sizilien von den Sikanern bewohnt wurde. Die gegen das 8. Jahrhundert v. Chr. von den Sikulern gegründete Kleinstadt wurde bald von den Griechen besiedelt und kam ab dem 4. Jahrhundert v. Chr. in den Dunstkreis von Syrakus, wo sie bereits zur hellenischen Zeit zu großer Blüte kam. Allerdings erfährt Centuripe während des römischen Kaiserreichs seinen höchsten Glanz. Dies wird von den vielen und mächtigen Bauwerkresten, von einem reichhaltigen Skulpturenkomplex, sowie von zahlreichen Inschriften bestätigt.
Diverse Elemente suggerieren, dass es einer ortsansässigen Familie im 2. Jahrhundert gelang, einen Konsul zu stellen, der seinerseits Sohn eines Günstlings im Umfeld von Kaiser Hadrian war: So war es Centuripe möglich, mit Rom ein blühendes Verhältnis aufzubauen.
Das riesige Erbe von archäologischen Fundstücken, das den vergangenen Glanz des Orts bezeugt, ist allerdings heute zum Großteil anderswo und ist in italienischen Museen in Catania, Syrakus, Palermo, Trapani, Neapel, Rom und Mailand, aber auch im Ausland in Museen von Paris, Berlin, London und New York verstreut. Die suggestivsten, in Centuripe verbliebenen Fundstücke sind die Römischen Thermen, die sogenannten ‚Augustali‘ des 1. und 2. Jahrhunderts, (Gebäude, das auf einer Säulenstraße erhoben sichtbar war), zwei monumentale Turmgräber, der Zoll (von dem man nur die obere Ebene sehen kann) und die Burg von Corradino. Erwähnenswert sind auch die Fundstücke, die im Regionalen Archäologiemuseum von Centuripe aufbewahrt sind, das erst kürzlich eröffnet wurde.
Im Mittelalter wird Centuripe im 8. Jahrhundert n. Chr. von Friedrich II. von Schwaben zerstört, um dann drei Jahrhunderte später erneut gegründet zu werden. Die Stadtanlage mit ihren malerischen Gässchen, die eher für einen Verkehr mit einer Pferdestärke gedacht sind, ist allerdings immer noch die aus dem 16. Jahrhundert.

  Click to listen highlighted text! Wenn man Centuripe von oben betrachtet, erscheint der Ort wie der Körper eines Menschen, der mit ausgebreiteten Armen und Beinen auf einer grünen Anhöhe liegt. Dabei zeigt das Städtchen in seinen Straßen und an seinen Aussichtspunkten sein bestes Gesicht. In seiner geschützten Hügellage auf circa 730 Metern bietet Centuripe ein einzigartiges Panorama über die umliegenden Flusstäler (Täler des Simeto, des Salso und des Dittaino), auf die Ebene von Catania und auf die erhabene Form des Ätna. Dies brachte der Kleinstadt sogar den Ausspruch Garibaldis als “Balkon Siziliens” ein. Neben einem einzigartigen Ausblick auf die Landschaft des sizilianischen Landesinneren weist Centuripe zahlreiche archäologische Reste auf, die Zeichen für eine lange Geschichte sind, die sich durch zahlreiche Herrschaften auszeichnet. Die Überreste von Gräbern aus der Bronzezeit sagen uns, dass die Ursprünge von Centuripe vor mehr als 4000 Jahren gelegt wurden, als Sizilien von den Sikanern bewohnt wurde. Die gegen das 8. Jahrhundert v. Chr. von den Sikulern gegründete Kleinstadt wurde bald von den Griechen besiedelt und kam ab dem 4. Jahrhundert v. Chr. in den Dunstkreis von Syrakus, wo sie bereits zur hellenischen Zeit zu großer Blüte kam. Allerdings erfährt Centuripe während des römischen Kaiserreichs seinen höchsten Glanz. Dies wird von den vielen und mächtigen Bauwerkresten, von einem reichhaltigen Skulpturenkomplex, sowie von zahlreichen Inschriften bestätigt. Diverse Elemente suggerieren, dass es einer ortsansässigen Familie im 2. Jahrhundert gelang, einen Konsul zu stellen, der seinerseits Sohn eines Günstlings im Umfeld von Kaiser Hadrian war: So war es Centuripe möglich, mit Rom ein blühendes Verhältnis aufzubauen. Das riesige Erbe von archäologischen Fundstücken, das den vergangenen Glanz des Orts bezeugt, ist allerdings heute zum Großteil anderswo und ist in italienischen Museen in Catania, Syrakus, Palermo, Trapani, Neapel, Rom und Mailand, aber auch im Ausland in Museen von Paris, Berlin, London und New York verstreut. Die suggestivsten, in Centuripe verbliebenen Fundstücke sind die Römischen Thermen, die sogenannten ‚Augustali‘ des 1. und 2. Jahrhunderts, (Gebäude, das auf einer Säulenstraße erhoben sichtbar war), zwei monumentale Turmgräber, der Zoll (von dem man nur die obere Ebene sehen kann) und die Burg von Corradino. Erwähnenswert sind auch die Fundstücke, die im Regionalen Archäologiemuseum von Centuripe aufbewahrt sind, das erst kürzlich eröffnet wurde. Im Mittelalter wird Centuripe im 8. Jahrhundert n. Chr. von Friedrich II. von Schwaben zerstört, um dann drei Jahrhunderte später erneut gegründet zu werden. Die Stadtanlage mit ihren malerischen Gässchen, die eher für einen Verkehr mit einer Pferdestärke gedacht sind, ist allerdings immer noch die aus dem 16. Jahrhundert.


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