Enna
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Piazza San Tommaso 3 - Fine Art Produzioni

Auf einer weitläufigen Hochebene auf circa 1000 Metern liegt der höchst gelegene Hauptort einer italienischen Provinz. Enna zeigt sich seinem Besucher als riesige Naturterrasse, von der man die zauberhaften, fruchtbaren, umliegenden Täler bewundern kann. Die archäologischen Funde oben und an den Abhängen der Hochebene bestätigen die tausendjährigen Ursprünge der Stadt, die traditionsgemäß zunächst als uraltes Zentrum der Sikaner, dann der Sikuler beschrieben wurde. Im 7. Jahrhundert vor Chr. trat der Ort mit der griechischen Besiedlung in Kontakt. Die Nekropole und Teile der Mauern der Ortschaft Spirito Santo sind ein lebhaftes Zeugnis davon. Im Laufe der Zeit finden wir die Stadt durch die verschiedenen Eroberungen zunächst in den Händen der Karthager und danach in denen der Römer, die sie aus gutem Grunde “Urbs Inexpugnabilis” nannten. Nach dem Niedergang Roms wurde Enna zu einer wichtigen Hochburg der Byzantiner, die sie eben wegen ihrer privilegierten Lage als strategischen Ausgangs- und Verteidigungspunkt aussuchten. Auch die Araber wählten den gleichen Vorwand des militärischen Interesses um die Stadt zu erobern, machten sie zur Hauptstadt eines Emirats und führten neue Bewässerungstechniken ein. Die Normannen eroberten die Stadt im Jahr 1087 und befestigten sie noch weiter, indem sie eine Burg zur Bewachung des Tals bauten. Deswegen steht die Geschichte in Enna, wie in anderen Orten des Landesinneren, immer im Mittelpunkt und vermischt sich dabei oft mit Mythen und Legenden. An den Ufern des ‚Lago di Pergusa‘, bei den gelben Kornfeldern, grünen Pinienwäldern, Grotten von Cozzo Matrice und der Rocca von Cerere spielt sich die wechselhafte Geschichte einer der faszinierendsten Mythen ab: Der Mythos von Proserpina, der Tochter von Ceres, die von Pluto, dem König der Unterwelt entführt wurde. Sie pflückte Blumen an den Ufern des ‚Lago Pergusa‘, als sie auf seinem zweirädrigen Streitwagen von ihm verschleppt wurde, um seine Gemahlin zu werden. Man erzählt, dass Proserpina auf Fürsprache von Jupiter 6 Monate des Jahres auf die Erde kommen konnte, um dann wieder zu Pluto zurückzukehren. So kam es, dass Ceres während der Monate, in denen die Tochter abwesend war, als Ausdruck ihres Schmerzes Kälte und Eis heraufbeschwor, um dann die Natur für die Rückkehr von Proserpina auf die Erde wiederzuerwecken. So erklären sich also die Kälte und der Nebel, den jeder Besucher in Betracht ziehen muss, wenn er Enna in den Wintermonaten besucht. Sie scheinen allerdings die Ecken der Stadt vor der Zerrüttung der Zeit zu schützen. Zu Ehren des Mythos ist auch die Universität von Enna nach Kore benannt (einem anderen Namen für Proserpina).
Enna, dieser von Cicero und Goethe geliebte Landstrich mit seiner Architektur, dem Stein der antiken Paläste, der Kopfsteinpflaster und mit seinen wunderschönen Kirchen kann selbst heute noch seine Besucher bezaubern. Und wenn sich dies mit einer Gastronomie mit besonders reichhaltigen Produkten aus Landwirtschaft und Schäfertum verbindet, zu dem auch der besonders schmackhafte „Piacentino“ von Enna gehört, wird es unmöglich, dieses stille und angenehme Städtlein nicht zu besuchen, das einen guten Teil des Jahres von einem mysteriösen Nebel umhüllt ist.
  Click to listen highlighted text! Auf einer weitläufigen Hochebene auf circa 1000 Metern liegt der höchst gelegene Hauptort einer italienischen Provinz. Enna zeigt sich seinem Besucher als riesige Naturterrasse, von der man die zauberhaften, fruchtbaren, umliegenden Täler bewundern kann. Die archäologischen Funde oben und an den Abhängen der Hochebene bestätigen die tausendjährigen Ursprünge der Stadt, die traditionsgemäß zunächst als uraltes Zentrum der Sikaner, dann der Sikuler beschrieben wurde. Im 7. Jahrhundert vor Chr. trat der Ort mit der griechischen Besiedlung in Kontakt. Die Nekropole und Teile der Mauern der Ortschaft Spirito Santo sind ein lebhaftes Zeugnis davon. Im Laufe der Zeit finden wir die Stadt durch die verschiedenen Eroberungen zunächst in den Händen der Karthager und danach in denen der Römer, die sie aus gutem Grunde “Urbs Inexpugnabilis” nannten. Nach dem Niedergang Roms wurde Enna zu einer wichtigen Hochburg der Byzantiner, die sie eben wegen ihrer privilegierten Lage als strategischen Ausgangs- und Verteidigungspunkt aussuchten. Auch die Araber wählten den gleichen Vorwand des militärischen Interesses um die Stadt zu erobern, machten sie zur Hauptstadt eines Emirats und führten neue Bewässerungstechniken ein. Die Normannen eroberten die Stadt im Jahr 1087 und befestigten sie noch weiter, indem sie eine Burg zur Bewachung des Tals bauten. Deswegen steht die Geschichte in Enna, wie in anderen Orten des Landesinneren, immer im Mittelpunkt und vermischt sich dabei oft mit Mythen und Legenden. An den Ufern des ‚Lago di Pergusa‘, bei den gelben Kornfeldern, grünen Pinienwäldern, Grotten von Cozzo Matrice und der Rocca von Cerere spielt sich die wechselhafte Geschichte einer der faszinierendsten Mythen ab: Der Mythos von Proserpina, der Tochter von Ceres, die von Pluto, dem König der Unterwelt entführt wurde. Sie pflückte Blumen an den Ufern des ‚Lago Pergusa‘, als sie auf seinem zweirädrigen Streitwagen von ihm verschleppt wurde, um seine Gemahlin zu werden. Man erzählt, dass Proserpina auf Fürsprache von Jupiter 6 Monate des Jahres auf die Erde kommen konnte, um dann wieder zu Pluto zurückzukehren. So kam es, dass Ceres während der Monate, in denen die Tochter abwesend war, als Ausdruck ihres Schmerzes Kälte und Eis heraufbeschwor, um dann die Natur für die Rückkehr von Proserpina auf die Erde wiederzuerwecken. So erklären sich also die Kälte und der Nebel, den jeder Besucher in Betracht ziehen muss, wenn er Enna in den Wintermonaten besucht. Sie scheinen allerdings die Ecken der Stadt vor der Zerrüttung der Zeit zu schützen. Zu Ehren des Mythos ist auch die Universität von Enna nach Kore benannt (einem anderen Namen für Proserpina). Enna, dieser von Cicero und Goethe geliebte Landstrich mit seiner Architektur, dem Stein der antiken Paläste, der Kopfsteinpflaster und mit seinen wunderschönen Kirchen kann selbst heute noch seine Besucher bezaubern. Und wenn sich dies mit einer Gastronomie mit besonders reichhaltigen Produkten aus Landwirtschaft und Schäfertum verbindet, zu dem auch der besonders schmackhafte „Piacentino“ von Enna gehört, wird es unmöglich, dieses stille und angenehme Städtlein nicht zu besuchen, das einen guten Teil des Jahres von einem mysteriösen Nebel umhüllt ist.

 

 

 

 

 


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