Önogastronomie
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Wie man weiß, ist Essen nicht nur eine physiologische Notwendigkeit. Wenn man reist, wenn man neue Orte besucht und neue Brauchtümer kennenlernt, fällt dies besonders auf. Das Essen ist in allen Teilen der Welt eine Sprache, es ist etwas Offensichtliches, ein Kommunikationskanal, der manchmal auch Worte überflüssig macht. Hier ist das so, und die Gründe hierfür liegen in einer fernen Vergangenheit. Es ist so, weil dies eine riesige Kornkammer war und Korn ein wichtiger Baustein in der Essenskultur der Gegend blieb, wie uns die Süßspeise des Namens “cuccìa” aus Enna oder das sogenannte ‚Pane del Dittaino‘ oder das Korngericht ‚Macco di grano‘ aus Centuripe erzählen. Oder weil bestimmtes Obst (wie die Pfirsiche von Leonforte oder die Kaktusfeigen von San Cono) oder bestimmte Gemüse und Hülsenfrüchte (Saubohne, schwarze Linse) Formen und Geschmäcker aufweisen, die man anderswo nicht findet und die im Gebiet gereifte Kochkunst in einer ganz eigenen, flüssigen Sprache aus dem Teller “plaudert”. Käsesorten, wie der gelbe Piacentino von Enna oder Süßspeisen, wie die sogenannte ‚Buccellato‘, die ‚Mostarda‘ aus Kaktusfeigen, Gerichte mit unglaublichen Namen, wie ‚Guammelle‘, ‚Cubbaita‘ und ‚giuggiulena‘, ‚Panareddi‘, ‚Cuddureddi‘, ‚cucciddati‘, “Bersagliere”, ‚Mastazzola‘, ‚Pignolata’… und man könnte so weitermachen. Also nicht nur Speisen, nicht nur exotische Namen: Sondern eine Art, die Küche und Produktion auf dem Bauernhof zu erzählen, die Art, sich um einen Tisch herum oder bei einer festlichen Runde anzufreunden.

 

 

  Click to listen highlighted text! Wie man weiß, ist Essen nicht nur eine physiologische Notwendigkeit. Wenn man reist, wenn man neue Orte besucht und neue Brauchtümer kennenlernt, fällt dies besonders auf. Das Essen ist in allen Teilen der Welt eine Sprache, es ist etwas Offensichtliches, ein Kommunikationskanal, der manchmal auch Worte überflüssig macht. Hier ist das so, und die Gründe hierfür liegen in einer fernen Vergangenheit. Es ist so, weil dies eine riesige Kornkammer war und Korn ein wichtiger Baustein in der Essenskultur der Gegend blieb, wie uns die Süßspeise des Namens “cuccìa” aus Enna oder das sogenannte ‚Pane del Dittaino‘ oder das Korngericht ‚Macco di grano‘ aus Centuripe erzählen. Oder weil bestimmtes Obst (wie die Pfirsiche von Leonforte oder die Kaktusfeigen von San Cono) oder bestimmte Gemüse und Hülsenfrüchte (Saubohne, schwarze Linse) Formen und Geschmäcker aufweisen, die man anderswo nicht findet und die im Gebiet gereifte Kochkunst in einer ganz eigenen, flüssigen Sprache aus dem Teller “plaudert”. Käsesorten, wie der gelbe Piacentino von Enna oder Süßspeisen, wie die sogenannte ‚Buccellato‘, die ‚Mostarda‘ aus Kaktusfeigen, Gerichte mit unglaublichen Namen, wie ‚Guammelle‘, ‚Cubbaita‘ und ‚giuggiulena‘, ‚Panareddi‘, ‚Cuddureddi‘, ‚cucciddati‘, “Bersagliere”, ‚Mastazzola‘, ‚Pignolata’… und man könnte so weitermachen. Also nicht nur Speisen, nicht nur exotische Namen: Sondern eine Art, die Küche und Produktion auf dem Bauernhof zu erzählen, die Art, sich um einen Tisch herum oder bei einer festlichen Runde anzufreunden.    


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