Treppe von ‚Santa Maria del Monte‘
Scala di Santa Maria del Monte 2 - Fine Art Produzioni

Die Treppe von ‚Santa Maria del Monte‘ ist das Bauwerk, das Caltagirone am besten in Italien und der Welt darstellt. Diese auch als ‚Scala di San Giacomo‘ bekannte Treppe, ist circa 130 Meter lang und verläuft über 142 Stufen.
Ihre Geschichte ist unauslöschlich mit der urbanistischen Entwicklung des Orts verbunden. Tatsächlich entwickelte sich die Ortschaft von Caltagirone auf den Flanken von drei Hügeln. Auf dem höchsten befand sich die älteste Siedlung, die um die arabisch-schwäbische Burg entstanden war. Von dort musste man schon damals ein zauberhaftes Panorama genießen können, das von den Majolika-Kuppeln und Türmchen animiert wurde, die von der Volksfrömmigkeit errichtet worden waren.
Die Ausbreitung der Stadt, die gezwungenermaßen ins Tal projiziert wurde, brachte das Problem auf, die Altstadt mit ihrem religiösen Zentrum um die Mutterkirche mit der Neustadt zu verbinden. Dorthin wurde im Jahr 1483 das Senatorenhaus umgezogen, das Herzstück der bürgerlichen und politischen Macht, wo sich auch die wirtschaftlichen Tätigkeiten der Handwerker abspielten.
Die Verbindung mittels einer sogenannten “strata” entstand 1606, wobei ein großzügiger Schnitt zwischen den bestehenden Koten entlang des südlichen Anhangs des Hügels praktiziert wurde.
1956 wurde bei jeder Stufe eine Verkleidung aus mehrfarbiger Majolika angebracht, die Motive darstellte, die von den ortsansässigen Handwerkern vom 10. bis zum 20. Jahrhundert verwendet wurden und für diesen besonderen Zweck von Antonino Ragona gesammelt und angepasst wurden.
Die fast vier Jahrhunderte alte Treppe stellt für die genaueren Betrachter einen wahren Kunstgeschichtstext dar, den man mit dem Blick nach oben durchlaufen muss. Tatsächlich besteht sie idealerweise aus zehn Sektoren – ab dem 10. für jedes weitere Jahrhundert. Jeder Sektor besteht aus vierzehn Stufen, bei denen sich geometrische, darstellerische und Blumenelemente abwechseln, die eine Abfolge von arabischem, normannischem, schwäbischem, Anjou-Aragonesischem, Chiaramontesischem und spanischem Stil aus Renaissance, Barock, 18., 19. Jahrhundert, sowie der Gegenwart bilden.

Jede Jahreszeit eignet sich mit ihren Lichtvariationen für den Besuch dieses faszinierenden Bauwerks, das im Sommer allerdings auf spektakuläre Weise beleuchtet wird: Am 24. und 25. Juli jeden Jahres wird die Treppe für die Feierlichkeiten zu Ehren des Heiligen Jakobus, des Schutzheiligen der Stadt, mit Tausenden von farbigen, auf den Stufen platzierten Lichtern erleuchtet, die ein immer unterschiedliches Flammendesign schaffen.

 

 

  Click to listen highlighted text! Die Treppe von ‚Santa Maria del Monte‘ ist das Bauwerk, das Caltagirone am besten in Italien und der Welt darstellt. Diese auch als ‚Scala di San Giacomo‘ bekannte Treppe, ist circa 130 Meter lang und verläuft über 142 Stufen. Ihre Geschichte ist unauslöschlich mit der urbanistischen Entwicklung des Orts verbunden. Tatsächlich entwickelte sich die Ortschaft von Caltagirone auf den Flanken von drei Hügeln. Auf dem höchsten befand sich die älteste Siedlung, die um die arabisch-schwäbische Burg entstanden war. Von dort musste man schon damals ein zauberhaftes Panorama genießen können, das von den Majolika-Kuppeln und Türmchen animiert wurde, die von der Volksfrömmigkeit errichtet worden waren. Die Ausbreitung der Stadt, die gezwungenermaßen ins Tal projiziert wurde, brachte das Problem auf, die Altstadt mit ihrem religiösen Zentrum um die Mutterkirche mit der Neustadt zu verbinden. Dorthin wurde im Jahr 1483 das Senatorenhaus umgezogen, das Herzstück der bürgerlichen und politischen Macht, wo sich auch die wirtschaftlichen Tätigkeiten der Handwerker abspielten. Die Verbindung mittels einer sogenannten “strata” entstand 1606, wobei ein großzügiger Schnitt zwischen den bestehenden Koten entlang des südlichen Anhangs des Hügels praktiziert wurde. 1956 wurde bei jeder Stufe eine Verkleidung aus mehrfarbiger Majolika angebracht, die Motive darstellte, die von den ortsansässigen Handwerkern vom 10. bis zum 20. Jahrhundert verwendet wurden und für diesen besonderen Zweck von Antonino Ragona gesammelt und angepasst wurden. Die fast vier Jahrhunderte alte Treppe stellt für die genaueren Betrachter einen wahren Kunstgeschichtstext dar, den man mit dem Blick nach oben durchlaufen muss. Tatsächlich besteht sie idealerweise aus zehn Sektoren – ab dem 10. für jedes weitere Jahrhundert. Jeder Sektor besteht aus vierzehn Stufen, bei denen sich geometrische, darstellerische und Blumenelemente abwechseln, die eine Abfolge von arabischem, normannischem, schwäbischem, Anjou-Aragonesischem, Chiaramontesischem und spanischem Stil aus Renaissance, Barock, 18., 19. Jahrhundert, sowie der Gegenwart bilden. Jede Jahreszeit eignet sich mit ihren Lichtvariationen für den Besuch dieses faszinierenden Bauwerks, das im Sommer allerdings auf spektakuläre Weise beleuchtet wird: Am 24. und 25. Juli jeden Jahres wird die Treppe für die Feierlichkeiten zu Ehren des Heiligen Jakobus, des Schutzheiligen der Stadt, mit Tausenden von farbigen, auf den Stufen platzierten Lichtern erleuchtet, die ein immer unterschiedliches Flammendesign schaffen.    

 

 

 


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