Archäologische Fundstätte von Morgantina
Morgantina 1 - Fine Art Produzioni

Tausend Jahre Stadtgeschichte, die bereits vor zweitausend Jahren abgeschlossen waren. Dies könnte zusammenfassend die Erzählung von Morgantina sein, der Stadt, die besser als viele andere Archäologiebereiche dem auch unerfahrenen Besucher zeigen kann, wie in der Antike ein städtischer Raum organisiert wurde. Das bereits zur Urzeit bewohnte Morgantina aus der vorgriechischen Zeit befindet sich auf dem Hügel, der mit “la Cittadella” bezeichnet wird. Hier sind Zeichen von Hütten sichtbar, die auf Bronze- und Eisenzeit zurückgehen. Allerdings trifft man auch auf Gebäude, die die Ankunft der Griechen an dieser Stelle erzählen. Die bekannteste Stadt befindet sich dagegen im Ortsteil Sella Orlando. Die älteste Stadt, d. h. die der ‚Cittadella‘ wurde von Ducezio unter Umständen während einer Belagerung zerstört. So kam es zum Übergang zum leichter zu verteidigenden Sitz in Sella Orlando, wo Morgantina bis zu 10.000 Bewohner zählte. Hier wird der Besucher – entlang der kürzlich gebauten Straße, die mit Rastbereichen mit Schatten spendenden Olivenbäumen ausgestattet ist – während seines gesamten Aufenthalts in Morgantina, von einer emotionsreichen Ankunft und dem Erleben einer atemberaubenden Landschaft begleitet. Morgantina, die Stadt die wieder durch die Geschichte lebt und verstanden wird. Dank des Illustrationsmaterials, der Tafeln und Greifbarkeit vieler Karten und Beschreibungen ist die Anlage der Stadt klar ablesbar, während man sie betritt: Die Agora, um die sich das gesamte Leben der Stadt abspielte, zeigt die Reste der Stoa, des überdachten Säulengangs, wo Waren und Ideen ausgetauscht wurden; der Prytaneion, oder mit anderen Worten das Haus der Öffentlichkeit, vielleicht mit Funktionen von Gasthaus und Taverne; das Macellum mit seinen offensichtlichen Marktfunktionen; die spektakuläre ‚Gradonata Trapezia‘, die als Ekklesiasterion für Bürgerversammlungen oder den Kult verwendet wurde. Sie schließt mit dem fast auf das darunter liegende Tal blickenden Theater den öffentlichen Raum. Und dann auf dem Hügelchen die Privathäuser. Hier fällt besonders das ‚Casa del saluto‘ (mit seinem kleinen Mosaik“teppich”) auf, der “EYEXEI” als Gruß an den Besucher richtet und das Haus von Ganimedes auf. Und schließlich die Produktionsstrukturen, auf allen Öfen und Kornspeichern. Nicht zu vergessen die wichtigen Kultgebäude, der kleine Demetra gewidmete Tempel und das zentrale Sanktuarium.
Der Besuch von Morgantina ist eine Zeitreise: In der Stille dieser Hügel, mit der darunter liegenden Agrarlandschaft als großer Rahmen der Antike, könnte man sich vorstellen, die Männer und Frauen, die die Häuser, Straßen, Plätze und das Theater belebten, an der Arbeit zu sehen und zu hören. Aber vielleicht ist das reine Vorstellung und der Wind klingt durch die Pflanzen und verfallenen Mauern.

Contrada Morgantina, 94010 Aidone (EN)

Einreise: Bis zum 17. August: von Montag bis Donnerstag: von 9.00 Uhr bis 19.00 Uhr. Von Freitag bis Sonntag: von 9.00 Uhr bis 22.00 Uhr. Vom 17. August bis 30. September: von Montag bis Donnerstag, von 14.00 Uhr bis 19.00 Uhr. Von Freitag bis Sonntag, von 14.00 bis 22.00 Uhr. Letzter Einlass eine Stunde vor Schließung.
Einzelkarte Vollpreis: € 6,00
Einzelkarte ermäßigt: 3,00 €

Hinweise: Erwartete Verkauf Rabatt Tickets und kumulative zwei oder drei Standorten einschließlich: Fläche arch. Morgantina, Aidone Museum und Villa del Casale.

Telefon: 0935 87955

 

  Click to listen highlighted text! Tausend Jahre Stadtgeschichte, die bereits vor zweitausend Jahren abgeschlossen waren. Dies könnte zusammenfassend die Erzählung von Morgantina sein, der Stadt, die besser als viele andere Archäologiebereiche dem auch unerfahrenen Besucher zeigen kann, wie in der Antike ein städtischer Raum organisiert wurde. Das bereits zur Urzeit bewohnte Morgantina aus der vorgriechischen Zeit befindet sich auf dem Hügel, der mit “la Cittadella” bezeichnet wird. Hier sind Zeichen von Hütten sichtbar, die auf Bronze- und Eisenzeit zurückgehen. Allerdings trifft man auch auf Gebäude, die die Ankunft der Griechen an dieser Stelle erzählen. Die bekannteste Stadt befindet sich dagegen im Ortsteil Sella Orlando. Die älteste Stadt, d. h. die der ‚Cittadella‘ wurde von Ducezio unter Umständen während einer Belagerung zerstört. So kam es zum Übergang zum leichter zu verteidigenden Sitz in Sella Orlando, wo Morgantina bis zu 10.000 Bewohner zählte. Hier wird der Besucher – entlang der kürzlich gebauten Straße, die mit Rastbereichen mit Schatten spendenden Olivenbäumen ausgestattet ist – während seines gesamten Aufenthalts in Morgantina, von einer emotionsreichen Ankunft und dem Erleben einer atemberaubenden Landschaft begleitet. Morgantina, die Stadt die wieder durch die Geschichte lebt und verstanden wird. Dank des Illustrationsmaterials, der Tafeln und Greifbarkeit vieler Karten und Beschreibungen ist die Anlage der Stadt klar ablesbar, während man sie betritt: Die Agora, um die sich das gesamte Leben der Stadt abspielte, zeigt die Reste der Stoa, des überdachten Säulengangs, wo Waren und Ideen ausgetauscht wurden; der Prytaneion, oder mit anderen Worten das Haus der Öffentlichkeit, vielleicht mit Funktionen von Gasthaus und Taverne; das Macellum mit seinen offensichtlichen Marktfunktionen; die spektakuläre ‚Gradonata Trapezia‘, die als Ekklesiasterion für Bürgerversammlungen oder den Kult verwendet wurde. Sie schließt mit dem fast auf das darunter liegende Tal blickenden Theater den öffentlichen Raum. Und dann auf dem Hügelchen die Privathäuser. Hier fällt besonders das ‚Casa del saluto‘ (mit seinem kleinen Mosaik“teppich”) auf, der “EYEXEI” als Gruß an den Besucher richtet und das Haus von Ganimedes auf. Und schließlich die Produktionsstrukturen, auf allen Öfen und Kornspeichern. Nicht zu vergessen die wichtigen Kultgebäude, der kleine Demetra gewidmete Tempel und das zentrale Sanktuarium. Der Besuch von Morgantina ist eine Zeitreise: In der Stille dieser Hügel, mit der darunter liegenden Agrarlandschaft als großer Rahmen der Antike, könnte man sich vorstellen, die Männer und Frauen, die die Häuser, Straßen, Plätze und das Theater belebten, an der Arbeit zu sehen und zu hören. Aber vielleicht ist das reine Vorstellung und der Wind klingt durch die Pflanzen und verfallenen Mauern. Contrada Morgantina, 94010 Aidone (EN) Einreise: Bis zum 17. August: von Montag bis Donnerstag: von 9.00 Uhr bis 19.00 Uhr. Von Freitag bis Sonntag: von 9.00 Uhr bis 22.00 Uhr. Vom 17. August bis 30. September: von Montag bis Donnerstag, von 14.00 Uhr bis 19.00 Uhr. Von Freitag bis Sonntag, von 14.00 bis 22.00 Uhr. Letzter Einlass eine Stunde vor Schließung. Einzelkarte Vollpreis: € 6,00 Einzelkarte ermäßigt: 3,00 € Hinweise: Erwartete Verkauf Rabatt Tickets und kumulative zwei oder drei Standorten einschließlich: Fläche arch. Morgantina, Aidone Museum und Villa del Casale. Telefon: 0935 87955  

 


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