Leonforte
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Man sagt und erzählt, dass Leonforte sehr alte Ursprünge besitzt und dass sich hier sogar die antike, sikulische Stadt Tabas erhob, die auch Tavaca genannt wurde. Der auf 600 Metern zwischen den Monti Erei über dem Meer gelegene Ort, der 22 km von Enna entfernt ist, hat eine Bevölkerung von 15.000 Bewohnern. Das Gebiet wurde zunächst unter den Byzantinern, dann unter den Arabern zum Sitz einer Burg, die den Namen ‚Tavi‘ trug und an die eine Art Bauernhaus angeschlossen war. Zu dieser Zeit entstanden auf dem umliegenden Landstrich leistungsfähige Bewässerungssysteme und diverse Wassermühlen. Das während der Normannenzeit zwischen kleinen lokalen Herrschaften umworbene Lehensgut ging im 15. Jahrhundert endgültig an die Familie Branciforti über. Es war Nicolò Placido Branciforti, der die eigentliche Stadt im Jahr 1610 mit einer «licentia populandi» gründete. In einer Urkunde verlieh er ihr einen Namen, der eine Hommage an das Wappenzeichen seiner Familie war: Die eines aufsteigenden Löwen, der die Fahne mit den Pfoten hielt und dem Motto «in fortitudine bracchii tui» folgte. ‚Palazzo Branciforti‘ geht eben auf diese Zeit zurück und besiegelte dabei den Rang eines Herzogtums, der im Jahr 1622 erworben wurde. Mit diesem Bauwerk sind Monumente wie die sogenannten ‚Scuderia‘ und ‚Granfonte‘, sowie die Kirche der Kapuziner verbunden, die alle vom Adelshaus erbaut wurden, das dann in der Mitte des 19. Jahrhunderts von den Li Destri ersetzt wurde. Terracotta, die Gerbung von Häuten, eine Spinnerei und eine Schwefelmine waren neben der Landwirtschaft Wirtschaftszweige von Leonforte und dessen Ländereien. Die Elemente, die heute die Tätigkeiten des Orts und die umliegenden Agrarlandschaften ausmachen, bestehen im berühmten Herbstpfirsich IGP und in der Dicken Bohne, sowie dem unvermeidlichen Korn und den Olivenhainen. Diese Landschaften sind alles andere als flach: Die sogenannten ‚Riserva di Monte Altesina‘, ‚Montagna di Mezzo‘, ‚Monte Scala‘ und ‚Monte Boscorotondo‘ machen das Gebiet von Leonforte, gemeinsam mit dem ‚Lago Nicoletti‘, zu einem weiteren Teil des Distrikts, der es verdient, entdeckt zu werden. Leonforte ist auch ein konzentrierter Ausdruck der Macht des Adels, der von den städtischen Bauten des Orts vermittelt wird.

 

 

  Click to listen highlighted text! Man sagt und erzählt, dass Leonforte sehr alte Ursprünge besitzt und dass sich hier sogar die antike, sikulische Stadt Tabas erhob, die auch Tavaca genannt wurde. Der auf 600 Metern zwischen den Monti Erei über dem Meer gelegene Ort, der 22 km von Enna entfernt ist, hat eine Bevölkerung von 15.000 Bewohnern. Das Gebiet wurde zunächst unter den Byzantinern, dann unter den Arabern zum Sitz einer Burg, die den Namen ‚Tavi‘ trug und an die eine Art Bauernhaus angeschlossen war. Zu dieser Zeit entstanden auf dem umliegenden Landstrich leistungsfähige Bewässerungssysteme und diverse Wassermühlen. Das während der Normannenzeit zwischen kleinen lokalen Herrschaften umworbene Lehensgut ging im 15. Jahrhundert endgültig an die Familie Branciforti über. Es war Nicolò Placido Branciforti, der die eigentliche Stadt im Jahr 1610 mit einer «licentia populandi» gründete. In einer Urkunde verlieh er ihr einen Namen, der eine Hommage an das Wappenzeichen seiner Familie war: Die eines aufsteigenden Löwen, der die Fahne mit den Pfoten hielt und dem Motto «in fortitudine bracchii tui» folgte. ‚Palazzo Branciforti‘ geht eben auf diese Zeit zurück und besiegelte dabei den Rang eines Herzogtums, der im Jahr 1622 erworben wurde. Mit diesem Bauwerk sind Monumente wie die sogenannten ‚Scuderia‘ und ‚Granfonte‘, sowie die Kirche der Kapuziner verbunden, die alle vom Adelshaus erbaut wurden, das dann in der Mitte des 19. Jahrhunderts von den Li Destri ersetzt wurde. Terracotta, die Gerbung von Häuten, eine Spinnerei und eine Schwefelmine waren neben der Landwirtschaft Wirtschaftszweige von Leonforte und dessen Ländereien. Die Elemente, die heute die Tätigkeiten des Orts und die umliegenden Agrarlandschaften ausmachen, bestehen im berühmten Herbstpfirsich IGP und in der Dicken Bohne, sowie dem unvermeidlichen Korn und den Olivenhainen. Diese Landschaften sind alles andere als flach: Die sogenannten ‚Riserva di Monte Altesina‘, ‚Montagna di Mezzo‘, ‚Monte Scala‘ und ‚Monte Boscorotondo‘ machen das Gebiet von Leonforte, gemeinsam mit dem ‚Lago Nicoletti‘, zu einem weiteren Teil des Distrikts, der es verdient, entdeckt zu werden. Leonforte ist auch ein konzentrierter Ausdruck der Macht des Adels, der von den städtischen Bauten des Orts vermittelt wird.    

 

 

 

 


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