Orientiertes Naturschutzgebiet ‚Santo Pietro‘
Bosco di Santo Pietro 3 - Fine Art Produzioni

In der Nähe von Santo Pietro, einem kleinen Ort in circa zwanzig Kilometern Entfernung von Caltagirone, kann man das Orientierte Naturschutzgebiet ‚Bosco di Santo Pietro‘ betreten, das sich über mehr als 6.500 Hektar auf einer großen, sandigen Hochebene erstreckt, die von mächtigen Tälern durchschnitten ist.
Der Wald war anfangs in der weitläufigen Baronie von Fetanasimo (mehr als 25.000 Hektar) inbegriffen, die König Roger der Stadt Caltagirone im Jahr 1143 als Belohnung für die im Krieg gegen die Sarazenen erhaltene Unterstützung zugestand. Damals reichte der Wald bis zu den Toren von Caltagirone und war eine der größten, damals vorhandenen Flächen von mediterraner Macchia.
Das heutige Orientierte Naturschutzgebiet schränkt die Verwendung, sowie die bebauerischen, landwirtschaftlichen und Hirten-Tätigkeiten in kluger Weise ein. Sie werden hier unter Berücksichtigung einiger präziser Regeln zum Schutz einer der wichtigsten, gemischten Korkeichenwälder Zentralsiziliens ausgeführt, die auch von dichten Steineichenwäldern begleitet werden. Im Wald sind zahlreiche weitere Pflanzenarten vorhanden, zu denen auch viele wilde Orchideen- und Olivenbaumsorten, der wilde Johannisbrotbaum, die seltene Kermes-Eiche, der Erdbeerbaum, sowie Mastix und Phillyrea gehören. Zahlreiche Pilzarten sind ebenfalls vertreten. Unter ihnen müssen der besonders begehrte Boletus aereus (schwarze Steinpilz), der Boletus impolitus und der tödliche Fliegenpilz mit seiner besonders hohen Giftigkeit erwähnt werden.
Während der Wanderungen im Wald trifft man oft auf Stachelschweine, Hasen, Wildkaninchen und Wiesel. Auch Wildkatze und Fuchs sind hier vertreten. Es gibt sechsundneunzig verschiedene Vogelarten zu beobachten. Zu ihnen gehören Meisen, Grasmücken, Eichelhäher, aber auch einige seltene Spezies, wie Buntspecht, Beutelmeise und Turmfalke, der im Dialekt “muschittu” genannt wird.

Sicher sind durch das milde Klima Ausflüge während des ganzen Jahres möglich. Allerdings sind die idealen Jahreszeiten Frühjahr und Herbst, wegen der Blüten bzw. der herrlichen Farben des Waldes.
Wenn man vom Wald von ‚Santo Pietro‘ ausgeht, durchquert man zunächst mit Pinien und Eukalyptus aufgeforstete Bereiche, um dann zu den zwei schönsten Gebieten des Waldes zu kommen: Die mit ‚fontana‘ (Brunnen) bezeichneten Täler mit den Namen ‚Cacciatore‘ und ‚Molara‘. Von hier durchläuft man eine Art Ring in dessen Inneren man das bewundern kann, was vom Korkeichenwald der Molara übrig ist.

 

 

  Click to listen highlighted text! In der Nähe von Santo Pietro, einem kleinen Ort in circa zwanzig Kilometern Entfernung von Caltagirone, kann man das Orientierte Naturschutzgebiet ‚Bosco di Santo Pietro‘ betreten, das sich über mehr als 6.500 Hektar auf einer großen, sandigen Hochebene erstreckt, die von mächtigen Tälern durchschnitten ist. Der Wald war anfangs in der weitläufigen Baronie von Fetanasimo (mehr als 25.000 Hektar) inbegriffen, die König Roger der Stadt Caltagirone im Jahr 1143 als Belohnung für die im Krieg gegen die Sarazenen erhaltene Unterstützung zugestand. Damals reichte der Wald bis zu den Toren von Caltagirone und war eine der größten, damals vorhandenen Flächen von mediterraner Macchia. Das heutige Orientierte Naturschutzgebiet schränkt die Verwendung, sowie die bebauerischen, landwirtschaftlichen und Hirten-Tätigkeiten in kluger Weise ein. Sie werden hier unter Berücksichtigung einiger präziser Regeln zum Schutz einer der wichtigsten, gemischten Korkeichenwälder Zentralsiziliens ausgeführt, die auch von dichten Steineichenwäldern begleitet werden. Im Wald sind zahlreiche weitere Pflanzenarten vorhanden, zu denen auch viele wilde Orchideen- und Olivenbaumsorten, der wilde Johannisbrotbaum, die seltene Kermes-Eiche, der Erdbeerbaum, sowie Mastix und Phillyrea gehören. Zahlreiche Pilzarten sind ebenfalls vertreten. Unter ihnen müssen der besonders begehrte Boletus aereus (schwarze Steinpilz), der Boletus impolitus und der tödliche Fliegenpilz mit seiner besonders hohen Giftigkeit erwähnt werden. Während der Wanderungen im Wald trifft man oft auf Stachelschweine, Hasen, Wildkaninchen und Wiesel. Auch Wildkatze und Fuchs sind hier vertreten. Es gibt sechsundneunzig verschiedene Vogelarten zu beobachten. Zu ihnen gehören Meisen, Grasmücken, Eichelhäher, aber auch einige seltene Spezies, wie Buntspecht, Beutelmeise und Turmfalke, der im Dialekt “muschittu” genannt wird. Sicher sind durch das milde Klima Ausflüge während des ganzen Jahres möglich. Allerdings sind die idealen Jahreszeiten Frühjahr und Herbst, wegen der Blüten bzw. der herrlichen Farben des Waldes. Wenn man vom Wald von ‚Santo Pietro‘ ausgeht, durchquert man zunächst mit Pinien und Eukalyptus aufgeforstete Bereiche, um dann zu den zwei schönsten Gebieten des Waldes zu kommen: Die mit ‚fontana‘ (Brunnen) bezeichneten Täler mit den Namen ‚Cacciatore‘ und ‚Molara‘. Von hier durchläuft man eine Art Ring in dessen Inneren man das bewundern kann, was vom Korkeichenwald der Molara übrig ist.    

 

 

 


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