Piazza Armerina
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Piazza Armerina erhebt sich inmitten der ‚Monti Erei‘ im Herzen Siziliens auf einer Höhe von circa 700 Metern, zwischen dichten und weitläufigen Wäldern. Mit der Fruchtbarkeit seines Bodens hat der Ort im Laufe seiner langen Geschichte Römer, Byzantiner, Araber, Normannen, Schwaben, das Haus Anjou und die Krone von Aragonien verzaubert. Auch heute kommen noch Reisende aus aller Welt, um zunächst die ‚Villa Romana del Casale‘, das von der UNESCO verwaltete Weltkulturerbe, zu besuchen und dann überrascht viele andere Dinge zu entdecken und zu bewundern. Obwohl einige Münzenfunde an eine Siedlung in griechischer Zeit denken lassen, weiß man über die Ortsgeschichte von Piazza derzeit nur mit Sicherheit von der Herrschaft der Normannen: Sie erbauten im 11. Jahrhundert ein Städtchen im Westen der derzeitigen Stadt auf den Überresten einer antiken, majestätischen römischen Bleibe, die “palatia” genannt wurde und die sie “Platia” nannten. König Wilhelm I. von Sizilien ließ die Stadt 1161 anzünden und zerstören, um sie für ihre durch Ruggero Sclavo angeführte Rebellion zu bestrafen, der die arabische Bevölkerung niedergemetzelt hatte. Die Stadt wurde danach von Wilhelm II. im Jahr 1163 weiter oben, auf dem ‚Colle Armerino‘ aufgebaut und mit Menschen bevölkert, die von den “langobardischen” Gebieten im Norden stammten. Tatsächlich ist das Städtchen noch heute dafür bekannt, zu den sogenannten “lombardischen Gemeinden” Siziliens zu gehören. Ihre Mundart (die zu der Gruppe der sogenannten “gallisch-italienischen Siziliens” gehört), hat wenig mit den einheimischen Sprachen und dagegen viel mit den nördlichen Sprachen des Piemont, und hier insbesondere des Monferrato-Gebiets zu tun. Einer ersten Ausdehnung in Richtung Osten folgte eine zweite nach Süd-Osten, die gegen Mitte des 14. Jahrhunderts von der längsten Stadtmauer geschützt wurde, an die sich die Stadt erinnert. Von ihr sind heute die ‚Porta Castellina‘ und der angrenzende Turm erhalten. Im Lauf des 16. und 17. Jahrhunderts verfestigte sich die Struktur der Stadt, es wurde mit dem Bau der großen Mutterkirche begonnen und auch die religiöse Präsenz nahm in der Stadt durch die Ankunft der Jesuiten, Theatiner und Benediktiner und die Gründung des höheren Studienseminars zu.
Es genügt, die Straßen des Zentrums zu Fuß zu durchlaufen und sich in den antiken, mittelalterlichen Vierteln von Castellina und Monte zu verlieren, um in die Vergangenheit einzutauchen. Auf die Nordseite von ‚Piazza Garibaldi‘ blicken, getrennt von ‚Via Cavour‘, der Stadtpalast aus dem 18. Jahrhundert und die Barockkirche von ‚S. Rocco‘ mit einem großen Portal aus fein behauenem Tuffstein. Ganz in der Nähe finden wir den Bischofspalast aus dem 17. Jahrhundert, der heute Sitz des Diözesanmuseums ist und zu den wichtigsten Attraktionen der Stadt gehört. Rechts vom Dom erkennt man die lange Barockfassade von ‚Palazzo Trigona‘ (18. Jahrh.), Sitz des Stadt- und Gebietsmuseums. Entlang der ‚Via Monte‘ beherbergt nur zig Meter entfernt der Nordflügel des Dreifaltigkeitsklosters aus dem 17. Jahrhundert die Pinakothek der Gemeinde, die die Madonna auf dem Thron zeigt, eine Freske vom Anfang des 15. Jahrhunderts, das vom Franziskanerkloster von ‚S. Maria di Gesù‘ stammt. Wenn man sich nach Süden bewegt, erreicht man in Kürze das ‚Castello Aragonese‘ (14. Jahrh.).
Burgen, Mauern, Kirchen und Paläste bestimmten in nur geringem Abstand voneinander den Streckenverlauf der Besucher, die sich außerdem von den vielen Festen und kulturellen, von der Stadt angebotenen Veranstaltungen verwickeln lassen können. Dies gilt zunächst für den ‚Palio dei Normanni‘, der im Sommer (zwischen 12. und 14. August) im herrlichen Rahmen der Altstadt stattfindet. Er bringt Piazza Armerina zu seinem mittelalterlichen Glanz, mit Musik, Damen, Rittern und Schlachten zurück, die man wieder erleben und kämpfen kann.

 

 

  Click to listen highlighted text! Piazza Armerina erhebt sich inmitten der ‚Monti Erei‘ im Herzen Siziliens auf einer Höhe von circa 700 Metern, zwischen dichten und weitläufigen Wäldern. Mit der Fruchtbarkeit seines Bodens hat der Ort im Laufe seiner langen Geschichte Römer, Byzantiner, Araber, Normannen, Schwaben, das Haus Anjou und die Krone von Aragonien verzaubert. Auch heute kommen noch Reisende aus aller Welt, um zunächst die ‚Villa Romana del Casale‘, das von der UNESCO verwaltete Weltkulturerbe, zu besuchen und dann überrascht viele andere Dinge zu entdecken und zu bewundern. Obwohl einige Münzenfunde an eine Siedlung in griechischer Zeit denken lassen, weiß man über die Ortsgeschichte von Piazza derzeit nur mit Sicherheit von der Herrschaft der Normannen: Sie erbauten im 11. Jahrhundert ein Städtchen im Westen der derzeitigen Stadt auf den Überresten einer antiken, majestätischen römischen Bleibe, die “palatia” genannt wurde und die sie “Platia” nannten. König Wilhelm I. von Sizilien ließ die Stadt 1161 anzünden und zerstören, um sie für ihre durch Ruggero Sclavo angeführte Rebellion zu bestrafen, der die arabische Bevölkerung niedergemetzelt hatte. Die Stadt wurde danach von Wilhelm II. im Jahr 1163 weiter oben, auf dem ‚Colle Armerino‘ aufgebaut und mit Menschen bevölkert, die von den “langobardischen” Gebieten im Norden stammten. Tatsächlich ist das Städtchen noch heute dafür bekannt, zu den sogenannten “lombardischen Gemeinden” Siziliens zu gehören. Ihre Mundart (die zu der Gruppe der sogenannten “gallisch-italienischen Siziliens” gehört), hat wenig mit den einheimischen Sprachen und dagegen viel mit den nördlichen Sprachen des Piemont, und hier insbesondere des Monferrato-Gebiets zu tun. Einer ersten Ausdehnung in Richtung Osten folgte eine zweite nach Süd-Osten, die gegen Mitte des 14. Jahrhunderts von der längsten Stadtmauer geschützt wurde, an die sich die Stadt erinnert. Von ihr sind heute die ‚Porta Castellina‘ und der angrenzende Turm erhalten. Im Lauf des 16. und 17. Jahrhunderts verfestigte sich die Struktur der Stadt, es wurde mit dem Bau der großen Mutterkirche begonnen und auch die religiöse Präsenz nahm in der Stadt durch die Ankunft der Jesuiten, Theatiner und Benediktiner und die Gründung des höheren Studienseminars zu. Es genügt, die Straßen des Zentrums zu Fuß zu durchlaufen und sich in den antiken, mittelalterlichen Vierteln von Castellina und Monte zu verlieren, um in die Vergangenheit einzutauchen. Auf die Nordseite von ‚Piazza Garibaldi‘ blicken, getrennt von ‚Via Cavour‘, der Stadtpalast aus dem 18. Jahrhundert und die Barockkirche von ‚S. Rocco‘ mit einem großen Portal aus fein behauenem Tuffstein. Ganz in der Nähe finden wir den Bischofspalast aus dem 17. Jahrhundert, der heute Sitz des Diözesanmuseums ist und zu den wichtigsten Attraktionen der Stadt gehört. Rechts vom Dom erkennt man die lange Barockfassade von ‚Palazzo Trigona‘ (18. Jahrh.), Sitz des Stadt- und Gebietsmuseums. Entlang der ‚Via Monte‘ beherbergt nur zig Meter entfernt der Nordflügel des Dreifaltigkeitsklosters aus dem 17. Jahrhundert die Pinakothek der Gemeinde, die die Madonna auf dem Thron zeigt, eine Freske vom Anfang des 15. Jahrhunderts, das vom Franziskanerkloster von ‚S. Maria di Gesù‘ stammt. Wenn man sich nach Süden bewegt, erreicht man in Kürze das ‚Castello Aragonese‘ (14. Jahrh.). Burgen, Mauern, Kirchen und Paläste bestimmten in nur geringem Abstand voneinander den Streckenverlauf der Besucher, die sich außerdem von den vielen Festen und kulturellen, von der Stadt angebotenen Veranstaltungen verwickeln lassen können. Dies gilt zunächst für den ‚Palio dei Normanni‘, der im Sommer (zwischen 12. und 14. August) im herrlichen Rahmen der Altstadt stattfindet. Er bringt Piazza Armerina zu seinem mittelalterlichen Glanz, mit Musik, Damen, Rittern und Schlachten zurück, die man wieder erleben und kämpfen kann.    

 

 


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