Kloster und Kirche der Kapuziner
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Convento dei cappuccini 8 - Fine Art Produzioni

Um den Kapuziner-Minderbrüdern des Ordens des Hl. Franziskus zu danken und diese zu unterstützen, die sich für die Pestopfer der Jahre 1624-25 eingesetzt hatten, ließ der Fürst N. Placido Branciforti das Kloster bauen, das circa dreißig Zellen und eine Bibliothek bot, die später mit großzügigen Schenkungen der Fürstin Beatrice, Frau des Fürsten Ercole Branciforti, erweitert wurde. Der Graf G. Calogero Li Destri widersetzte sich der Verordnung, nach der die kirchlichen Orden unterdrückt wurden und dem Staat alle Kirchengüter übergeben mussten. Nach Jahren gelang es ihm, hier einen Sieg zu erringen: So überließ er das Kloster den Kapuzinerpadres, die es endgültig übernahmen.
Der Stil dieses Baus ist einfach, fast schon rustikal. Der Platz, an dem es steht, stellt eine Bronzestatue des Hl. Franziskus aus. Im Innenbereich öffneten sich Küche, Keller und Refektorium auf den quadratischen Hof mit einer mittigen Zisterne. Im ehemaligen Speisesaal ist heute die Gemeindebibliothek mit ihren 14837 Bänden untergebracht. Im ersten Stock wurden die Zellen der Mönche bis vor einigen Jahren bewohnt.
In der Krypte befindet sich das Begräbnis von Giuseppe Branciforti II., Fürst von Leonforte, dessen Frau Caterina und deren Söhnen Melchiorre e Baldassarre. Im Seitenschiff ist der Sarg aus schwarzem Marmor von Lidia, Fürstin Caterina, Frau von N. Placido Branciforti untergebracht, die 1634 im Alter von nur 42 Jahren starb. Nicht verpassen sollte man das Bild des Malers Pietro Novelli (Schule von Caravaggio) aus Monreale, das „L’Elezione di S. Mattia ad apostolo“ (Anm. d. Übers.: ‚Die Auswahl des Hl. Matthäus zum Apostel‘) darstellt, das vor dem Jahr 1632 geschaffen wurde.

 

Piazza Cappuccini, Leonforte (EN)

 

  Click to listen highlighted text! Um den Kapuziner-Minderbrüdern des Ordens des Hl. Franziskus zu danken und diese zu unterstützen, die sich für die Pestopfer der Jahre 1624-25 eingesetzt hatten, ließ der Fürst N. Placido Branciforti das Kloster bauen, das circa dreißig Zellen und eine Bibliothek bot, die später mit großzügigen Schenkungen der Fürstin Beatrice, Frau des Fürsten Ercole Branciforti, erweitert wurde. Der Graf G. Calogero Li Destri widersetzte sich der Verordnung, nach der die kirchlichen Orden unterdrückt wurden und dem Staat alle Kirchengüter übergeben mussten. Nach Jahren gelang es ihm, hier einen Sieg zu erringen: So überließ er das Kloster den Kapuzinerpadres, die es endgültig übernahmen. Der Stil dieses Baus ist einfach, fast schon rustikal. Der Platz, an dem es steht, stellt eine Bronzestatue des Hl. Franziskus aus. Im Innenbereich öffneten sich Küche, Keller und Refektorium auf den quadratischen Hof mit einer mittigen Zisterne. Im ehemaligen Speisesaal ist heute die Gemeindebibliothek mit ihren 14837 Bänden untergebracht. Im ersten Stock wurden die Zellen der Mönche bis vor einigen Jahren bewohnt. In der Krypte befindet sich das Begräbnis von Giuseppe Branciforti II., Fürst von Leonforte, dessen Frau Caterina und deren Söhnen Melchiorre e Baldassarre. Im Seitenschiff ist der Sarg aus schwarzem Marmor von Lidia, Fürstin Caterina, Frau von N. Placido Branciforti untergebracht, die 1634 im Alter von nur 42 Jahren starb. Nicht verpassen sollte man das Bild des Malers Pietro Novelli (Schule von Caravaggio) aus Monreale, das „L’Elezione di S. Mattia ad apostolo“ (Anm. d. Übers.: ‚Die Auswahl des Hl. Matthäus zum Apostel‘) darstellt, das vor dem Jahr 1632 geschaffen wurde.   Piazza Cappuccini, Leonforte (EN)  

 

 


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